Die Petro Welt Technologies AG sieht sich den anerkannten Grundsätzen guter Unternehmensführung (Corporate Governance) verpflichtet.
Die Petro Welt Technologies AG sieht sich den anerkannten Grundsätzen guter Unternehmensführung (Corporate Governance) verpflichtet.

Als ausländischer Emittent an der Frankfurter Wertpapierbörse mit Sitz in Österreich hat sich die Petro Welt Technologies AG, in Übereinstimmung mit dem Österreichischen Corporate Governance Kodex, entschlossen, den Deutschen Corporate Governance Kodex anzuwenden. Die jährliche Entsprechungserklärung gemäß des Deutschen Aktiengesetzes (AktG) ist ein wesentlicher Bestandteil des Deutschen Corporate Governance Kodex

Die Petro Welt Technologies AG (im Folgenden die „Gesellschaft“) ist ein Unternehmen nach österreichischem Recht und unterliegt Gesetzen, Regeln und Verordnungen in Österreich. Insofern hängt die Befolgung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“) durch die Gesellschaft von der Kompatibilität des Kodex mit den österreichischen Gesetzen, Regeln und Verordnungen, denen die Gesellschaft unterliegt, ab.

Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft erklären hiermit, ohne rechtlich dazu verpflichtet zu sein, dass die Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, veröffentlicht durch das Bundesjustizministerium im offiziellen Abschnitt des elektronischen Bundesanzeigers in der Fassung vom 5. Mai 2015, eingehalten wurden und werden, mit Ausnahme der unten aufgeführten Empfehlungen.

Empfehlungen:
1. Empfehlung 3.8:
1. Empfehlung 3.8:

Die Gesellschaft folgt nicht der Empfehlung des Kodex zur Aufnahme eines Selbstbehaltes in angemessener Höhe in seine D&O-Versicherungspolice, da sich die Gesellschaft keine positive Auswirkung auf die Ausübung der Sorgfaltspflicht und Loyalität durch den Vorstand und den Aufsichtsrat durch die Aufnahme eines solchen Selbstbehaltes verspricht

Des Weiteren gibt die Gesellschaft zu Bedenken, dass Selbstbehalte in D&O-Versicherungspolicen außerhalb Deutschlands unüblich sind und somit bei der Anwerbung von Schlüsselpersonal durch die Gesellschaft hinderlich sein könnten. Die diesbezüglichen deutschen Gesetze finden in Österreich keine Anwendung und so folgt die Gesellschaft dieser Empfehlung nicht.

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2. Empfehlung 4.2.3, 4.2.4, und 7.1.3:
2. Empfehlung 4.2.3, 4.2.4, und 7.1.3:

Die den Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft gewährten monetären Vergütungselemente umfassen weder variable Elemente noch Aktienoptionen oder vergleichbare Instrumente, noch die Beteiligung an jeglichen Altersvorsorgesystemen. Dementsprechend wurden jegliche Empfehlungen im Hinblick auf Aktienoptionen oder vergleichbare Instrumente (z.B. fordernde oder relevante Vergleichsparameter, keine nachträgliche Änderung von Leistungszielen oder Vergleichsparametern, Vereinbarung einer Höchstgrenze bei außergewöhnlichen, unvorhergesehenen Entwicklungen) nicht umgesetzt. Folglich enthält der Vergütungsbericht der Gesellschaft weder Angaben zum Wert spezifischer Aktienoptionspläne oder ähnliche Komponenten der Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung oder Hochrisikocharakter noch Angaben über Einzahlungen in Altersvorsorgesysteme. Ferner offenbart der Corporate-Governance-Bericht der Gesellschaft keine Angaben über Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme. Für den Fall, dass Aktienoptionspläne oder -programme für den Vorstand eingeführt werden sollten, kommen die strengen Standards des Corporate Governance Kodex zur Anwendung.

Die Gesellschaft folgt gegenwärtig nicht der Empfehlung des Kodex zur Aufnahme einer Vergütungsobergrenze in die Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder im Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund. Bei zukünftigen Ergänzungen zu bestehenden Anstellungsverträgen oder in neuen Anstellungsverträgen der Vorstandsmitglieder strebt die Gesellschaft die Umsetzung dieser Empfehlung an. Im Fall eines Kontrollwechsels (Change of Control) beinhalten die bestehenden Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder eine Abfindung für die vereinbarte Laufzeit der entsprechenden Anstellungsverträge, jedoch mindestens für die Dauer von zwei Jahren.Die diesbezüglichen deutschen Gesetze finden in Österreich keine Anwendung und so folgt die Gesellschaft dieser Empfehlung nicht.

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3. Empfehlung 5.2, 5.3.1, und 5.3.3:
3. Empfehlung 5.2, 5.3.1, und 5.3.3:

Aufgrund der begrenzten Mitgliederzahl sind der Aufsichtsrat und die Gesellschaft der Ansicht, dass – neben dem obligatorischen Prüfungsausschuss – die Einrichtung weiterer Ausschüsse nicht angemessen wäre und die Effizienz der Arbeit des Aufsichtsrates nicht steigern würde. Aus dem gleichen Grund wurde kein Nominierungsausschuss gegründet.

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4. Empfehlung 4.1.5, 5.1.2 section 1 und 5.4.1 section 2 und 3:
4. Empfehlung 4.1.5, 5.1.2 section 1 und 5.4.1 section 2 und 3:

In der überarbeiteten Fassung vom 5. Mai 2015 enthält der Deutsche Corporate Governance Kodex Empfehlungen im Hinblick auf Diversität und Altersgrenzen für Vorstandsmitglieder sowie leitende Angestellte. Vorschläge an die zuständigen Wahlgremien zur Nominierung in den Aufsichtsrat und in den Vorstand sollen diese Zielsetzungen berücksichtigen. Der Corporate-Governance-Bericht der Gesellschaft reflektiert die zuvor genannten Zielsetzungen, insbesondere hinsichtlich einer Frauenquote und des Status ihrer Umsetzung.Die Gesellschaft folgt nicht der Empfehlung zur Formulierung, Berücksichtigung und Veröffentlichung spezifischer Zielsetzungen.

Es besteht keine rechtliche Verpflichtung zur Befolgung dieser Empfehlungen, da die zugrundeliegenden Gesetze nur für in Deutschland ansässige Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft ist in Österreich ansässig und befolgt die geltenden österreichischen Rechtsregelungen, die eine derartige Verpflichtung nicht vorsehen. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats stellt die effektive Beratung und Überwachung des Vorstands entsprechend der Gesellschaftsinteressen sicher. Zur Sicherstellung der pflichtgemäßen Erfüllung der laut Gesetz erforderlichen Aufgaben wird sich der Aufsichtsrat auch in zukünftigen Nominierungsvorschlägen in erster Linie auf die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrung der potentiellen Kandidaten konzentrieren. Dabei wird der Aufsichtsrat in angemessener Art und Weise auch die internationale Tätigkeit der Gesellschaft, potentielle Interessenkonflikte, Alter und Diversität berücksichtigen.

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5. Empfehlung 7.1.2:
5. Empfehlung 7.1.2:

Der Konzernabschluss der Gesellschaft wird nicht binnen 90 Tagen nach Ende des Finanzjahres öffentlich zugänglich gemacht, ebenso wenig wie die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraumes öffentlich zugänglich sind. Dies ergibt sich aufgrund der komplexen Berichterstattungsanforderungen in Russland, Kasachstan anderen Jurisdiktionen.

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